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So verantwortungsvoll machen wir es

Präzision beginntmit Verantwortung.

Sportschießen funktioniert nur unter klaren Regeln. Die folgenden gelten bei Diana 83 für alle — für Mitglieder, für Gäste und ab dem ersten Besuch. Sie sind nicht verhandelbar.

Grundlage

Die vier Cooper-Regeln

Sie sind international anerkannt und decken jede Situation ab, die am Stand entstehen kann. Wer sie verinnerlicht hat, macht keine gefährlichen Fehler.

  1. Jede Waffe gilt als geladen.

    Auch dann, wenn du sie selbst entladen hast. Diese Annahme ist die Grundlage für jeden weiteren Handgriff — sie wird nie aufgegeben, nie „nur kurz“ ausgesetzt.

  2. Die Mündung überstreicht nichts, das nicht beschossen werden soll.

    Die Mündungsrichtung ist zu jedem Zeitpunkt kontrolliert — beim Aufnehmen, beim Ablegen, beim Drehen, beim Sprechen. Auch dann, wenn die Waffe offensichtlich leer ist.

  3. Der Finger bleibt gerade, bis das Ziel im Visier ist.

    Erst wenn die Visierung auf dem Ziel liegt und der Schuss bewusst gewollt ist, geht der Finger an den Abzug. Bis dahin liegt er ausgestreckt am Griffstück.

  4. Ziel und Umfeld dahinter müssen eindeutig sein.

    Ein Schuss endet nicht an der Scheibe. Was dahinter, daneben und darüber liegt, gehört zur Entscheidung dazu — auf jeder Distanz.

Am Stand

Verhalten abseits der Feuerlinie

Die meisten Zwischenfälle im Schießsport entstehen nicht beim Schuss, sondern davor und danach. Deshalb ist genau geregelt, was wo erlaubt ist.

  • Nur an der Feuerlinie

    Waffen werden ausschließlich an der Feuerlinie gehandhabt. Laden, Entladen und jede Manipulation finden dort statt — nirgendwo sonst.

  • Kein Hantieren nebenbei

    Handhabung außerhalb des Schießvorgangs ist untersagt. Dazu gehört auch das „mal eben Zeigen“ einer Waffe abseits der Linie.

  • Der Stand wird ohne Waffe verlassen

    Pause, Toilettengang, Rauchen: Der Schießstand wird nicht mit geholsterter Waffe verlassen. Die Waffe bleibt gesichert am Platz.

  • Fremde Waffen bleiben fremd

    Keine eigenmächtige Inbesitznahme fremder Waffen. Ohne ausdrückliche Erlaubnis des Überlassers wird nichts angefasst.

Konsequenz bei schwerwiegenden Verstößen

Verstöße gegen waffenrechtliche Bestimmungen oder Handlungen, die nicht vom waffenrechtlichen Bedürfnis gedeckt sind, werden mit Trainingsausschluss geahndet. Das ist keine Androhung, sondern gelebte Praxis — sie schützt alle Anwesenden.

Kommandowesen

Das Kommando „Sicherheit“

Am Stand gibt eine Standaufsicht den Ablauf vor. Ihre Kommandos gelten sofort und ohne Rückfrage. Das wichtigste davon ist „Sicherheit“.

Wer zum ersten Mal mitschießt, bekommt alle Kommandos vorher erklärt. Du musst nichts auswendig können, bevor du zu uns kommst.

Während „Sicherheit“ gilt

Waffen und Munition werden nicht berührt. Niemand tritt an die Feuerlinie, niemand greift zum Tisch.

Abweichend davon kann der Schießleiter im Vereinstraining das Befüllen von Magazinen während der Sicherheit gestatten. Bei überregionalen Wettkämpfen führt das Berühren von Waffen oder Munition während der Sicherheit dagegen in der Regel zur Disqualifikation.

Kein Alkohol, keine Drogen

Weder vor noch während des Schießtrainings. Diese Regel kennt keine Ausnahme und keine Diskussion.

Kommandos zum Nachlesen

Die Übersicht der Kommandos der Standaufsicht steht im Wissenscenter zum Download bereit.

Kommandos Standaufsicht (PDF)

Sicherheit lernt man am besten vor Ort.

Beim Probetraining bekommst du eine vollständige Einweisung, bevor der erste Schuss fällt. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.